3 Wege, wie du deinen Beitrag leisten kannst:

Klimaprojekte

Die Rainforest Alliance schließt sich mit Gemeinden, Regierungen, Privatwirtschaft, Non-Profit- und anderen nationalen Organisationen zusammen, um die nachhaltige Bewirtschaftung der Landflächen zu erreichen und Entwaldung und Waldzerstörung zu reduzieren. Ziel ist es Anreize zu generieren, die eine nachhaltige Forstwirtschaft und eine Klima-smarte Landwirtschaft lohnend machen. Wir arbeiten mit Gemeinden, um sie auf den Klimawandel vorzubereiten bzw. sich diesem in geeigneter Weise anzupassen. Auch wenn die unten aufgeführten Projekte auf spezifische Bedürfnisse und Vor-Ort-Verhältnisse zugeschnitten sind, verfolgen sie in jedem Fall diese Ziele:

  • Die Lebensumstände verbessern und Artenvielfalt erhalten
  • Den Gemeinden Hilfestellung geben im Verständnis, was der Klimawandel bedeutet, und Widerstandsfähigkeit gegen seine Folgen entwickeln
  • Die weltweiten Anstrengungen gegen den Klimawandel mittragen

Mexiko

  • Im Rahmen des von der US-amerikanischen Behörde für internationale Entwicklung, USAID, finanzierten Programms Mexico Alliance for Reducing Emissions from Deforestation and Degradation (MREDD+) arbeiten wir in Mexiko daran, die Gemeinden zu befähigen, ihre Farmen und Wälder nachhaltig zu bewirtschaften, so dass sie sich dem Klimawandel anpassen können. Die Regierung unterstützen wir in ihrem Bestreben, eine nationale REDD+-Strategie zu entwickeln und zu implementieren.
  • Das Oaxaca-Kaffee-Kohlenstoff-Projekt schützt und restauriert Waldgebiete und unterstützt den langfristigen, nachhaltigen Anbau von Kaffee in vier Gemeinden im Süden der Region Oaxaca. Hier wird Rainforest-Alliance-zertifizierten Kaffeefarmen geholfen, sich dem Klimawandel und seinen Folgen anzupassen. Außerdem trägt es durch die Möglichkeit, Kohlenstoffkredite zu veräußern, zur Verbesserung der Lebenssituation der Farmer bei.

Guatemala

  • Die Rainforest Alliance ist seit Anfang der 1990-er Jahre im Maya Biosphären-Reservat in Guatemala tätig. Es gehört zu den ersten Projekten, in denen wir Gemeinden darin schulten, ihre Naturressourcen nachhaltig zu bewirtschaften, und dies im Einklang mit den strengen Richtlinien des Standards für nachhaltige Forstwirtschaft des Forest Stewardship Council (FSC). Ein Folgeergebnis war das GuateCarbon-Projekt. In ihm geht es darum, Kohlendioxid-Emissionen durch Stopp von Waldrodungen zu vermeiden, die nicht emittierte Menge an Kohlendioxid zu quantifizieren und einen Gewinn für die Gemeinden dadurch zu generieren, dass sie in entsprechender Menge Kohlenstoffkredite verkaufen können.
  • Das Programm Climate, Nature and Communities in Guatemala (CNCG) -- Klima, Natur und Gemeinden in Guatemala --startete im Juli 2013 als gemeinschaftliches Projekt von Umwelt-, wissenschaftlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen unter der Führung der Rainforest Alliance. Das Programm war auf fünf Jahre ausgelegt und aus USAID-Mitteln mit 25 Mio. USD ausgestattet. Unterstützt durch technische Hilfe seitens der Rainforest Alliance erstreckte es sich auf vier Regionen Guatemalas. CNCG arbeitet mit Klein- und mittelständischen Unternehmen und hilft ihnen bei der Vermarktung ihrer nachhaltigen Forstprodukte und Dienstleistungen. Ebenfalls dazu gehören Schulungen für Gemeinden, Produzenten und Behörden sowie die Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen, um Projektsteuerungsfähigkeit und Finanzwesen sowie Technik und Strategie zu verbessern. Weiterer Inhalt von CNCG ist, die Entwicklung von fünf REDD+-Projekten und Initiativen für geringe Kohlenstoff-Emission zu unterstützen.

Anden-Amazonas-Region (Kolumbien, Ecuador, Peru)

Das durch USAID finanzierte Projekt Net-Zero Deforestation Zones (NZDZ) Null-Netto-Entwaldungs-Zonen -- arbeitet zusammen mit den von Land- oder Forstwirtschaft abhängenden Gemeinden in den bedrohten Waldgebieten der Anden-Amazonas-Region in Peru, Ecuador und Kolumbien. Unser Ziel ist es, Anreize zu unterstützen bzw. zu entwickeln, die die nachhaltige Bewirtschaftung der Flächen fördern, und sie zur Alternative zu machen für die Zerstörung oder Umwandlung von Wald. Vereint mit Partnern vor Ort unterstützen wir die Gemeinden dabei, Waldressourcen wiederherzustellen oder zu restaurieren oder in anderer Weise Kohlenstoffspeicherkapazität aufzubauen und wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Ghana

In der Region Bia-Juabeso in Ghana arbeiten wir zusammen mit 36 Kakao anbauenden Gemeinden an der großflächigen Implementierung von Agro-Forst-Systemen (insg. 27.000 Hektar). Bis heute wurden über 20.000 Setzlinge Schatten-verträglicher Baumarten gepflanzt und über 2.000 Bauern wurden in den Anforderungen des SAN-Standards des Netzwerks für Nachhaltige Landwirtschaft -- Sustainable Agriculture Network (SAN) sowie des SAN Klima-Moduls geschult. Im Ergebnis werden bereits 6.000 Hektar nachhaltig bewirtschaftete Landfläche Rainforest-Alliance-zertifiziert. Durch Klima-smarte Verfahren, die Wiederbewaldung und lokale Möglichkeiten zur Kohlenstoffspeicherung fördern, erwarten wir ein geschätztes Volumen von 140.000 Tonnen CO2-Äquivalent innerhalb der nächsten 20 Jahre. Ebenfalls in dieser Region bieten wir Schulungen und Workshops für Lehrer an zum Thema Kohlenstoff-Kreislauf und die Bedeutung von Bäumen für den Klimawandel -- Wissen, das diese ihrerseits an ihre Schüler weitergeben können.

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