Wälder erhalten

Illegaler Holzeinschlag, zu umfangreiche Entnahme von Holz, Umwandlung zu Ackerflächen: Wälder gehen quasi vor unseren Augen zu Grunde. Die Folge? Wildrefugien werden zerstört, Arten in nicht einschätzbarem Ausmaß ausgelöscht, Böden erodieren. Dazu wird die Wasserqualität beeinträchtigt und der Klimawandel verschärft.

Was wir tun?

Die Rainforest Alliance setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten weltweit dafür ein, Wälder zu erhalten und Abholzung zu stoppen. Dafür hat sie innovative, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Alternativmaßnahmen entwickelt.

Wir sehen die Notwendigkeit ,Wälder produktiv zu nutzen, etwa um Nutzholz oder Papier zu erhalten. Wir wissen aber auch, dass es Wege gibt, dies nachhaltig und verantwortungsbewusst zu tun, ohne Kahlschlag. Ähnlich verhält es sich mit der Notwendigkeit, Rohstoffe für Nahrungsmittel anzubauen. Auch hierfür müssen die Bauern nicht zwingend die Vegetationsdecke zerstören, die Wasserläufe und Uferzonen schützt, Bodenerosion vorbeugt und Schutzraum für Wildtiere bietet.

Unsere Lösung, die die Rainforest Alliance anbietet? Durch Zertifizierungen und Verifizierungen geben wir Forstwirten, Landwirten und Tourismusanbietern Instrumente an die Hand, verantwortungsbewusst mit den vorhandenen Landflächen umzugehen, Entwaldung und Waldzerstörung vorzubeugen, neu aufzuforsten und Schutzflächen auszuweisen. Wir helfen ihnen dabei, Produkte herzustellen und Dienstleistungen anzubieten, denen die Verbraucher vertrauen können. Gemeinden in artenreichen Regionen helfen wir, nachhaltig ausgerichteten Tourismus für ökologisch bewusstes Reisen aufzubauen. Beides richtet sich an umweltbewusste Menschen und spricht sie an. So wie beides für die Gemeinden gute Alternativen darstellt zu bisherigen Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten, nur dann mit potentiell zerstörerischen Folgen, wie beim illegalen Holzeinschlag und der Erdölförderung.

Unser Einfluss

  • Wir haben mehr als 69 Millionen Hektar Waldfläche weltweit nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) und dadurch aufgezeigt, dass eine nachhaltig ausgerichtete Bewirtschaftung des Waldes eine lohnenswerte Alternative sein kann. In vielen Fällen schützt eine FSC-Zertifizierung den Wald sogar besser als es staatliche Stellen können. Im Biosphären Reservat der Maya in der Petén Region in Guatemala wird, verglichen mit den FSC-zertifizierten Gebieten, etwa das Zwanzigfache abgeholzt in den von der Regierung als Schutzgebiete ausgewiesenen Gebieten.
  • Zusammen mit unseren Partnern im Sustainable Agriculture Network (SAN) – Netzwerk für nachhaltige Landwirtschaft – konnten wir mehr als 80.000 Farmen dabei helfen, Maßnahmen umzusetzen, die sich gegen Abholzung und Entwaldung richten, Aufforstung fördern und einen verantwortungsvollen Umgang mit Landressourcen unterstützen. , die Auswirkungen des Klimawandels reduzieren und Möglichkeiten zur Anpassung bieten. Gemeinsam mit ihnen haben wir Standards für nachhaltige Viehwirtschaft und für die verantwortungsbewusste Erzeugung von pflanzlichen Biokraftstoffen entwickelt – beides signifikante Ursachen für die zunehmende Zerstörung von Waldflächen, Abholzung und den Klimawandel.
  • Wir haben mehr als 2.000 Tourismusanbieter darin geschult, dass und wie sie ihr Unternehmen nachhaltig ausrichten können. Denn dies ist eine einträgliche Einkommensquelle für die Gemeinden und trägt gleichzeitig zum Schutz der Wälder und der Waldbewohner bei.

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