Ernährung & Landwirtschaft

Landwirtschaft ist für 80 Prozent der tropischen Entwaldung und jährlich für Millionen Tonnen von CO2-Emissionen verantwortlich. Ernten auf bestehenden landwirtschaftlichen Flächen signifikant zu steigern ist entscheidend für die globale Nahrungsmittelsicherheit. Der Wettlauf zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung (vorausgesagt werden 9,8 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050), und dabei die Folgen des Klimawandels auf Farmen anzugehen, beginnt jetzt.

Ernährung vs. Wälder

Erfolgreiche Farmer und intakte Wälder gehen Hand in Hand. Landwirtschaftlicher Anbau für den Eigenbedarf und für den kommerziellen Nutzen sind verantwortlich für über 80 Prozent der Entwaldung in den Tropen. Mit steigender Weltbevölkerung wächst auch die Nachfrage nach Lebensmitteln – und damit auch der Druck, Wälder für zusätzliche Agrarflächen zu roden. Bestehende Farmflächen produktiver zu machen ist daher einer der direktesten Wege, um die Lebensbedingungen von Farmern zu verbessern und Entwaldung zu stoppen.

Kakao, der gut für die Wälder ist

Der überwiegende Anteil des weltweiten Kakaos wird von Farmern wie Adrien Kouadio auf kleinen Landflächen in Westafrika, Asien sowie Zentral- und Südamerika angebaut. Massive finanzielle Schwierigkeiten und Folgen des Klimawandels sind akute Herausforderungen für die mehr als fünf Millionen Kakao-Kleinerzeuger weltweit. Effizientes und nachhaltiges Farmmanagement sind ein Schlüssel, um aus der Spirale aus ländlicher Armut, Entwaldung und Klimawandel zu entkommen.

 

Unsere Arbeit in Ernährung und Landwirtschaft

Die Rainforest Alliance arbeitet mit Farmern zusammen, um zur Nahrungsmittelsicherheit durch nachhaltige Landwirtschaft beizutragen. Wir schulen Farmer in einigen der am stärksten betroffenen Regionen der Welt, damit sie ihr Land so bewirtschaften, dass ihre Erträge steigen, Gewässer geschützt werden, Wälder und Bodengesundheit erhalten bleiben.

Der Zusammenschluss der Rainforest Alliance mit UTZ

Der Zusammenschluss der Rainforest Alliance mit UTZ

Die Rainforest Alliance hat sich am 1. Januar 2018 mit UTZ zusammengeschlossen, ein Label und Zertifizierungsprogramm für nachhaltige Landwirtschaft aus den Niederlanden. Wir bündeln unsere Kräfte, um Agrarflächen zu erneuern, Wälder zu erhalten, nachhaltige Lebensbedingungen zu fördern und Widerstandskraft gegenüber den Folgen des Klimawandels zu stärken; um unternehmerisches Handeln zu verändern und innovative Lösungen in Lieferketten einzubringen; um Verbraucher für positiven Wandel zu mobilisieren Erfahre mehr »

 
 
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Wie Kaffeefarmer durch nachhaltigen Anbau profitieren

Seit 1995 die erste Kaffeefarm Rainforest-Alliance-zertifiziert wurde, ist die Zahl auf 194.356 in 24 Ländern gestiegen. Beispiele aus vier Ländern zeigen, wie die Zertifizierung mit dem Siegel Rainforest Alliance Certified™ die Kaffeefarmen verändert hat. Erfahre mehr »

Klimasmarter Kakao in Ghana

Klimasmarter Kakao in Ghana

Im Westen Ghanas hat die Rainforest Alliance Kakaofarmern bei der Umsetzung klimasmarter Praktiken im Anbau geholfen. Es geht um weit mehr, als Farmern eine Zertifizierung zu verleihen. Es geht darum, Farmer in die Lage zu bringen, wichtige Entscheidungen für sich und ihre Zukunft treffen zu können. Erfahre mehr »

Mehr über unser Engagement in nachhaltiger Landwirtschaft.

 

Unser Einfluss

Die Rainforest Alliance schult Farmer rund um den Globus, um Wälder zu erhalten, ihre Produktivität zu steigern und das Wohlergehen ihrer Gemeinden zu fördern. Dank dieser Farmer werden rund 3,5 Millionen Hektar Agrarflächen nachhaltig bewirtschaftet – was uns näher bringt an eine Welt im Gleichgewicht.

Unsere Beziehung zum Land verändern

Die Farmer, mit denen wir arbeiten, bewirtschaften zusammengenommen etwa 3,5 Millionen Hektar Land auf nachhaltige Weise. Ihre Bemühungen zur Stärkung der Gesundheit der Wälder und Gewässer auf und rund um ihre Farmen ist wichtig, um dazu beizutragen, die Erde zurück ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Farmer in unserer Allianz

Die Rainforest Alliance hat über eine Million Farmer weltweit in agrarischen Anbaumethoden geschult, die dazu beitragen, Wälder zu erhalten, Bodengesundheit zu bewahren, Gewässer zu schützen und Lebensbedingungen zu verbessern.

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